Heimatverein-Alte Darre


Diesdorfer Heimatfreunde
- Spendenaufruf gestartet - Alte Diesdorfer Fahnen in Darre zu sehen -
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Die "Alte Darre" wurde Anfang des 14. Jahrhunderts als Back- und Brauhaus des Augustinerklosters aus Backstein erbaut. Dendrochronologische Untersuchungen ergaben, dass die ältesten Balken im Winter 1306/1307 geschlagen wurden.
1551 wurde das Kloster aufgehoben und in ein Damenstift umgewandelt.
Das Back- und Brauhaus wurde wie die anderen Wirtschaftsgebäude zum Vorwerk des Amtes.
1780 wurde die Forstverwaltung aus Amt und Domäne herausgelöst.
In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts stieg der Holzbedarf enorm und man pflanzte schnell wachsende Kiefern an. Deshalb wurde in dem Gebäude 1860 eine Samendarre zur Gewinnung von Kiefernsamen errichtet, die bis 1900 in Betrieb war.
Daher hat das Gebäude auch seinen Namen. Diese Samendarre, die bis heute fast vollständig erhalten und ein technisches Denkmal ist, kann auch besichtigt werden. Das Gebäude wurde weiter von der Forst genutzt (Ställe, Wohnungen).
Der Diesdorfer Heimatverein nutzt seit über 20 Jahren die ehemalige Wohnung im Ostteil.
2007 gründete sich der Förderverein "Alte Darre Diesdorf e.V.", der die Erhaltung des Gebäudes ideell und finanziell mit dem Ziel unterstützt, dieses als Haus der Kultur und Vereine zu nutzen.
Heimat- und Förderverein organisieren gemeinsam Ausstellungen, Konzerte und andere Events.
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Klosteradvent 2018

 
Es ist in Diesdorf schon zur Tradition geworden, am Vorabend zum 1. Advent diese schöne Vorweihnachtszeit feierlich zu begrüßen. Aber warum eigentlich Klosteradvent? Immer wieder wurde überlegt, wie wir dieses Ereignis benennen können. Es ist kein Weihnachtsmarkt und auch kein reines Weihnachtssingen. Es ist mehr. So einigten wir uns vor ein paar Jahren auf "Klosteradvent", denn die Aktivitäten finden sowohl in der Klosterkirche als auch in und an der Alten Darre, dem ehemaligen Back- und Brauhaus des Klosters, statt. In diesem Jahr wird sogar die Klostermauer mit einbezogen., denn der Fackelumzug, der auf Wunsch vieler Eltern eher beginnt als sonst, führt an der Klostermauer entlang zum Marktplatz. Erstmals wird dort an dem Maibaum ein Adventskranz das Symbol für die Adventszeit, angebracht und angeleuchtet. Der Fackelumzug endet wieder an der Alten Darre.
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